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Saturday, 31 March 2018 07:19

Warum Ostern die Zeit der Heldin ist

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Andy Chilton Andy Chilton unsplash.com

Wir lieben es, das Osterfest! Da ist für alle was dabei - und anders als an den Kaufrauschfesten Weihnachten oder Valentinstag, ist zu Ostern die Natur als Botschafterin omnipräsent.

Die Kleinen in der Volksschule haben fleißig geprobt für das große Auferstehungsfest. Die Religionslehrerin lässt gebetsmühlenartig (wie auch sonst?) die österlichen Wochentage aufzählen: „Wer weiß, was am Karsamstag war?“ fragt sie und eifrige Hände schnellen in die Höhe. „Jesus wurde begraben“, weiß der kleine Markus. „Und was ist am Ostersonntag?“ - begeistertes Stimmengewirr: „Da kommt der Osterhase!“ Die Lehrerin stimmt zu. „Und was war noch?“ Dem Großteil der Klasse reicht eigentlich die Ankunft des Osterhasen, zusätzliches Interesse wird für die Nesterlsuche gespart. Der brave Markus spendet nochmals ein Wort: „Die Auferstehung!“ Das muss reichen. Auf das Rechenmodell, das den Ostersonntag kategorisch als den Dritten Tag, und somit als Tag der Auferstehung festlegt, geht niemand näher ein. Samstag Begräbnis, Sonntag Auferstehung. Drei Tage eben, what else?

Ishtars Vollmondfest

Ist es nicht wundervoll, dass die Natur seit Urzeiten ihr Recht bekommt zu Ostern? Es geht ausschließlich um den Vollmond nach der Tag-und-Nacht-Gleiche und der ist heute. Der wichtigste Vollmond des Jahres, nach dem sich alles richtet, die Kirche, die Schule, die Wirtschaft… dieser Vollmond, der in den meisten Sprachen auch eine Frau ist, wird heute am Himmel stehen. Nur deshalb ist morgen Ostern. Das mag zwar ketzerisch klingen, ist aber gar nicht so gemeint. Die Kirche, der Kreuzweg, das Hochamt und das gesamte rundherum veranstaltete Bremborium haben seit über 2000 Jahren keine Chance gegen den Osterhasen und seine bunten Eier. Die vielen, verschiedenen Erklärungen, wo diese Symbolik herkommt, füllen unzählige Seiten im Internet. Es gibt schließlich auch viele Wahrheiten. Wie alt die österliche ist, kann nur gemutmaßt werden.

Weiter als bis zu den Sumerern reichten unsere Quellen nicht zurück, doch dort finden wir sie bereits, die Göttin Ishtar, wie auch in Akkadien, Babylonien und Assyrien, Mesopotamien, Ägypten etc. Ishtar (ausgesprochen etwa wie „Easter“) hieß auch Innana oder Ninegal, sie war die Heldin der Fruchtbarkeit. Sie war Falke der Götter, Zeichen der Auferstehung der Natur. Wie auch heute der Falke nach dem langen, stummen Winter ruft, das Vogelgezwitscher in den Morgenstunden laut hörbar ist, Hasen über die Felder hoppeln und das große Fest der Fruchtbarkeit, der Paarung und der Entstehung neuen Lebens, jedes Jahr um diese Zeit stattfindet, so wird sie gepriesen. Von jedem Volk und jeder Glaubensgemeinschaft auf ihre Weise, mit wechselnden Namen, aber denselben Symbolen. Also war doch das Ei zuerst?

Was auch immer die Menschheit gerade glauben soll, wer auch immer den Ton angeben und die Führung übernehmen möchte - als Heldin von Heute wissen wir um unsere Werte. Wir sind nicht nur körperlich, sondern auch geistig äußerst fruchtbar, denn das Leben ist unsere DNA. Werte, Moral und Ethik sind in unser Herz geschrieben und zwar nicht erst seit Ishtar. Wir sind ein Teil der Ewigkeit, wir sind die Henne und das Ei.

Frohe Ostern, liebe Heldinnen! Volle Kraft voraus!

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